Starthand-Tabelle
Alle 169 Starthände von Texas Hold'em auf einen Blick: Die Farbe zeigt, ab welcher Position ein solider Spieler mit der Hand eröffnet, wenn vor ihm noch niemand erhöht hat. Tippe auf eine Hand für Gewinnchance und Details.
| AA | AKs | AQs | AJs | ATs | A9s | A8s | A7s | A6s | A5s | A4s | A3s | A2s |
| AKo | KK | KQs | KJs | KTs | K9s | K8s | K7s | K6s | K5s | K4s | K3s | K2s |
| AQo | KQo | QJs | QTs | Q9s | Q8s | Q7s | Q6s | Q5s | Q4s | Q3s | Q2s | |
| AJo | KJo | QJo | JJ | JTs | J9s | J8s | J7s | J6s | J5s | J4s | J3s | J2s |
| ATo | KTo | QTo | JTo | TT | T9s | T8s | T7s | T6s | T5s | T4s | T3s | T2s |
| A9o | K9o | Q9o | J9o | T9o | 99 | 98s | 97s | 96s | 95s | 94s | 93s | 92s |
| A8o | K8o | Q8o | J8o | T8o | 98o | 88 | 87s | 86s | 85s | 84s | 83s | 82s |
| A7o | K7o | Q7o | J7o | T7o | 97o | 87o | 77 | 76s | 75s | 74s | 73s | 72s |
| A6o | K6o | Q6o | J6o | T6o | 96o | 86o | 76o | 66 | 65s | 64s | 63s | 62s |
| A5o | K5o | Q5o | J5o | T5o | 95o | 85o | 75o | 65o | 55 | 54s | 53s | 52s |
| A4o | K4o | Q4o | J4o | T4o | 94o | 84o | 74o | 64o | 54o | 44 | 43s | 42s |
| A3o | K3o | Q3o | J3o | T3o | 93o | 83o | 73o | 63o | 53o | 43o | 33 | 32s |
| A2o | K2o | Q2o | J2o | T2o | 92o | 82o | 72o | 62o | 52o | 42o | 32o | 22 |
Oberhalb der Diagonale stehen die gleichfarbigen Hände (s, suited), darunter die verschiedenfarbigen (o, offsuit), auf der Diagonale die Paare. T steht für die Zehn.
So liest du die Tabelle
Jedes Feld ist eine Handklasse. A Ks heißt Ass und König in derselben Farbe, A Ko Ass und König in verschiedenen Farben. Die Positionen heißen nach ihrem Platz relativ zum Button, dem Geber-Knopf: UTG (under the gun) handelt vor dem Flop als Erster, MP sitzt in der Mitte, CO (Cutoff) rechts vom Button, BTN ist der Button selbst, der nach dem Flop immer zuletzt handelt, und SB der Small Blind. Am Neuner-Tisch kommen weitere frühe und mittlere Plätze dazu, HJ (Hijack) sitzt vor dem Cutoff.
Eine Hand, die ab einer Position gespielt wird, wird auch von allen späteren gespielt. Ist ein Feld als „ab CO“ markiert, eröffnest du damit im Cutoff, am Button und im Small Blind, aber nicht aus früher oder mittlerer Position.
Warum die Position so viel ausmacht
Wer früh eröffnet, hat noch viele Spieler hinter sich, von denen jeder eine starke Hand haben kann. Am sechser Tisch sind das unter the gun fünf Gegner, am Button nur noch die beiden Blinds. Dazu kommt, dass der Button nach dem Flop in jeder Setzrunde als Letzter handelt und damit immer schon weiß, was die anderen getan haben. Deshalb ist die Spanne so groß: Ein solider Spieler eröffnet unter the gun etwa 17 % aller Hände, im Cutoff 28 % und am Button 42 %. Heads-up, wenn nur noch zwei am Tisch sitzen, spielt der Button sogar gut vier von fünf Händen.
Ausführlich erklärt das der Artikel über Position.
Wie die Rangfolge entsteht
Die Tabelle beruht auf derselben Bewertung, mit der unsere Computerspieler entscheiden: wie oft eine Hand gegen eine und gegen drei zufällige Hände gewinnt. Dazu kommt, wie gut sie sich nach dem Flop spielen lässt. Paare treffen in etwa jedem achten Flop einen Drilling, gleichfarbige und verbundene Karten machen Flushs und Straßen, und eine verschiedenfarbige Hand mit einer kleinen Karte macht selten etwas, das einen großen Pot gewinnt. Deshalb steht 8 7s in der Tabelle besser da als K 7o, obwohl K 7o im direkten Duell gegen eine zufällige Hand öfter gewinnt.
Die Prozentangabe beim Antippen sagt, zu den besten wie viel Prozent aller 1.326 möglichen Kartenkombinationen eine Hand für das Eröffnen gehört. Sie ist kein Maß dafür, wie oft sie gewinnt: Dafür stehen die beiden Gewinnchancen daneben.
169 Handklassen, 1.326 Kombinationen
| Art | Klassen | Kombinationen je Klasse | Kombinationen |
|---|---|---|---|
| Paare | 13 | 6 | 78 |
| gleichfarbig | 78 | 4 | 312 |
| verschiedenfarbig | 78 | 12 | 936 |
| zusammen | 169 | 1.326 |
Das erklärt, warum man ein bestimmtes Paar so selten bekommt: Asse kommen in 6 von 1.326 Fällen, also etwa einmal in 221 Händen. A K dagegen gibt es in 16 Kombinationen (4 gleichfarbig, 12 verschiedenfarbig), etwa einmal in 83 Händen.
Was die Tabelle nicht sagt
- Gegen eine Erhöhung gilt sie nicht. Hat vor dir schon jemand erhöht, spielt man deutlich weniger Hände weiter, meist nur die besten 10 bis 20 % je nach Position des Erhöhenden, und mit den allerbesten erhöht man erneut.
- Kurze Stacks spielen anders: Wer nur noch zehn Big Blinds hat, geht mit seinen Händen all-in oder wirft sie weg.
- Am Tisch zählen die Gegner. Spielen die anderen sehr vorsichtig, kann man von späten Positionen noch mehr Hände eröffnen. Gehen sie mit allem mit, eröffnet man enger und setzt mit den guten Händen mehr.
Ausprobieren kannst du das im Tutorial: Dort sagt dir der Trainer vor jeder Hand, ob sie von deinem Platz aus zum Eröffnen reicht.